Eduard Demetz studierte Klavier bei Michaela Schneider-Cuvay und Orchesterdirigieren bei Ulrich Weder am Mozarteum in Salzburg. Es folgten Meisterkurse und Seminare bei Gary Bertini, Pierre Boulez und Peter Eötvös.
Demetz schrieb Werke für Kammerorchester, Symphonieorchester, Chor, Klavier, Klaviertrio und für diverse Blechbläserbesetzungen, sowie eine Kammeroper, welche vom Tiroler Landestheater in Auftrg gegeben wurde. Ebenso arbeitete er im Bereich der Musik für Film, Theater und Fernsehen: so z.B. für Bavaria-Film München.
1998 erhielt er das Österreichische Staatsstipendium für Komponisten, 2001 den Walther von der Vogelweide-Förderpreis. Namhafte Solisten wie Christine Whittlesey, Thomas Demenga, Patrick Demenga und Thomas Larcher haben seine Kompositionen uraufgeführt. Orchester und Ensembles, die seine Werke vorgetragen haben, sind u.a.: das Tiroler Sinfonieorchester, Windkraft, das Frankfurter Ensemble Modern, Opera Nova -Zürich, das Ensemble Intercontemporain Paris, das Ensemble Contrapunkte Wien, das Petersen-Quartett, das Haydn-Orchester von Bozen und Trient, das Minguet Quartett, das Bruckner Orchester Linz unter der leitung von Dennis Russel Davies und das Tiroler Landestheater. Demetz’ Musik wurde von RAI, ZDF und ORF ausgestrahlt.
Demetz beschäftigt sich auch mit dem Bereich Klangkunst, so schuf er eine Audiokollage für die vom Bozner Archäologiemuseum in Rom an der Stazione Termini veranstaltete Ausstellung „Ötzitour“. Weiters Schaffung einer permanenten Klanginstallation für die Treppentürme der Parkgarage der Meraner Thermen im Rahmen des Kunstprojektes „art drive in“.