Foto Gudrun Hoeglinger

 

Waltraud Wulz Tschernuth, Pianistin

 

stammt aus einer Kärntner Musikerfamilie. Sie studierte an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Michael Krist und Prof .Georg Ebert, bei denen sie ihre pianistischen und kammermusikalischen Fähigkeiten auf höchstem Niveau vervollkommnete. Wulz war Preisträgerin bei verschiedensten nationalen und internationalen Wett-bewerben. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin, Kammer-musikerin und Liedbegleiterin führte sie über Österreich hinaus u.a nach Italien, Spanien,in die Türkei und Slowakei, nach Amerika, Japan, Singapore und Beijing. Neben Ihrer Tätigkeit als Pädagogin, Korrepetitorin und Projektleiterin der Begabtenförderung im oberösterreichischen Landes-musikschulwerk wirkt Waltraud Wulz auch regelmäßig an verschiedenen CD-Produktionen und Aufnahmen für ORF und WDR mit. Mit der austro-amerikanischen Pianistin Antoinette Van Zabner spielte sie im Klavierduo zwei CDs bei GRAMOLA ein.

Barbara Hölzl, Mezzosopran

 

in Bad Tölz geboren, studierte am Richard Strauss-Konservatorium bei Helmut Banzhaf in München und an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst in Wien. Sie nahm an Meisterkursen von Hans Hotter, James King und Joseph Metternich teil.
Die Sängerin war Finalistin beim Int. Gesangswettbewerb in s`Hertogenbosch, ist Preisträgerin des Int. Robert Schumann Liedwettbewerbs in Zwickau und erhielt den Würdigungspreis der Republik Österreich.

Neben zahlreichen Opernproduktionen (Basel, Bremerhaven, Linz, Wien) hat sich Barbara Hölzl vornehmlich im Konzertbereich als ausdrucksstarke und stilsichere Interpretin profiliert, deren Repertoire von der Renaissance bis zur Gegenwart reicht.

Ihre Gesangskultur, Vielseitigkeit und künstlerische Persönlichkeit machen Barbara Hölzl zu einer gefragten Partnerin namhafter Dirigenten wie Rudolf Barshai, Renè Clemencic, Vladimir Fedosejev, Rafael Frühbeck de Burgos, Nikolaus Harnoncourt, Martin Haselböck, Sigiswald Kuijken, Sir Neville Marriner, Michel Plasson, Helmuth Rilling, Dennis Russell Davis, Wolfgang Sawallisch, Peter Schreier, Bruno Weil und Christoph Coin.

Dabei hat sie in einer Reihe der bedeutendsten Musikmetropolen Europas gastiert und mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern, der Camerata Academica Salzburg, dem Klangforum Wien, dem Concentus Musicus, der Academy of St. Martin in the Fields, dem Tschaikowsky Symphonieorchester, dem Oslo Philharmonic Orchestra, Bamberger Symphonikern und vielen anderen zusammengearbeitet.

In der Saison 2008/2009 ist sie u. a. in Mozarts Requiem und Vesperae solennes de Dominica D-Dur (St. Pölten, Linz) mit dem Concentus Musicus Wien, Arnold Schoenberg Chor, Ltg. Nikolaus Harnoncourt, in Dvorác`s Stabat mater in Amberg (Amberger Congress Centrum), in der Altrhapsodie von J. Brahms im Carl-Orff Saal am Münchner Gasteig Ltg. Julio Miron, in Dvorác`s Requiem (Graz ),in Messias in der Mozartfassung in Innsbruck, mit Haydn`s Paukenmesse in Lissabon (Gulbencian), in der c-moll Messe von Mozart in der Wieskirche (Bayerisches Staatsorchester), beim Prager Frühlingsfestival mit der Missa solemnis von Beethoven, mit den Wesendonckliedern von R. Wagner und dem „Lied der Waldtaube“(Gurrelieder) von A. Schönberg im Prager Herbstfestival , Elias in Zürich (Tonhalle) , in der Paukenmesse von J. Haydn und Werken von W.A. Mozart mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt im Wiener Musikverein, Luzern und Metz, in einem Konzert im Wiener Konzerthaus mit Bachkantaten und im Weihnachtsoratorium in Kassel zu hören. 

Barbara Hölzl´s jüngster Konzertauftritt im Wiener Konzerthaus zum 33. Int. Musikfest im Rahmen der Wiener Festwochen mit dem “Lied der Waldtaube“ aus Schönbergs Gurreliedern mit dem Klangforum Wien unter der Ltg. von Emilio Pomárico wurde im „Standard und der Presse“ mit hervorragenden Kritiken bedacht.

Unter den zahlreichen CD-Einspielungen sind Mozarts Requiem und Haydns Schöpfungsmesse mit der Tafelmusik Toronto, dem Tölzer Knabenchor, Ltg. Bruno Weil (erschienen bei Sony) , „Urlicht“ mit Orchesterliedern von Gustav Mahler und Richard Wagner mit der Württembergischen Philharmonie Ltg. Adriano Martinolli D`Arcy (erschienen bei Gramola/Wien) und die jüngste Aufnahme mit spanischen Liedern von Federico Garcia Lorca und Enrique Granados begleitet von Ralf Heiber am Flügel (ebenso erschienen bei Gramola/Wien).

 

 

 

Ursula Fiedler Sopran

 

Repertoire

Sopran, Flöte und basso continuo/Orgel

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Kantate Nr.151          

Süßer Trost mein Jesus kömmt

Aus dem Osteroratorium            

Seele, deine Specereien

Aus der Kaffeekantate          

Ei! Wie schmeckt der Coffee süsse

Kantate BWV 209            

Non sa che sia dolore

Aus der Geburtstags-Kantate für August III.          

Hört doch der sanften Flöten Chor

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)          

Neun deutsche Arien

Georg Philipp Telemann (1681 – 1750)          

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen

Martin Anton Gebhardt (1776 – 1836)          

Salve Regina

 

Lieder für Sopran und Flöte

 

Albert Roussel (1869 – 1937)          

Deux Poémes de Ronsard

 

Lieder für Sopran, Flöte und Klavier

 

Jan Brandts-Buys (1868 – 1925)          

Drei Lieder op.20

André Caplet (1879 – 1925)          

Une Flûte invisible (V. Hugo)

Cécile Chaminade (1857 – 1944)          

Portrait (P. Reyniel)

Cesare Ciardi (1818 – 1877)          

Le Rossignol

Leo Delibes (1836 – 1891)          

Le Rossignol

Maurice Emmanuel          

Trois Odelettes Anacréontiques

Anton Bernhard Fürstenau (1792 – 1852)          

Le Troubadour

Friedrich August Kummer (1797 – 1879)

Trost des Mitgefühls – Le Rossignol

Sehnsucht nach der Heimat

Anton Liste (1772 – 1832) und Thebald Boehm (1794 – 1881)          

Sehnsucht nach dem Rigi

Frank Martin (1890 – 1974)          

Trois chants de noel

Wilhelm Bernhard Molique (1802 – 1869)          

Song for Song

Richard D’Oyly Carte (1844 – 1901)          

The stting Sun

Camile Saint-Saëns (1835 – 1921)          

Une Flûte invisible (V. Hugo)

 

 

Martin Achrainer, Bassbariton
 

„Seine warme, lyrische Stimme geht einfach ins Ohr“ (New York Times, 11/2009)

 

Der österreichische Bariton absolvierte eine Schauspielausbildung am renommierten Max Reinhardt Seminar in Wien, bevor er sein klassisches Gesangsstudium bei Rotraud Hansmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufnahm. Weitere prägende Lehrer waren Brigitte Fassbaender, Robert Holl und Charles Spencer. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet Ihn mit Irina Gavrilovici. Von 2004 bis 2006 war er am Tiroler Landestheater engagiert, seit der Saison 2006/2007 ist er festes Ensemblemitglied des Landestheaters Linz. Er erhielt für die Darstellung des Papageno bei den Festspielen auf Schloss Rheinsberg in Berlin den Deutschen Darstellerpreis der Stiftung Doppelfeld. Darüber hinaus gewann er weitere Preise internationaler Gesangswettbewerbe, wie den Robert-Schumann-Wettbewerb, den Hugo-Wolf-Preis Wien, den Gradus ad Parnassum und den Hilde Zadek Bewerb für Literatur des 20. Jahrhunderts Wien und fand so den Zugang zur internationalen Opern- und Konzertszene.

Unter namhaften Dirigenten und Regisseuren wie Dennis Russell Davies, James Gaffigan, Kurt Masur, Marc Minkowski, Reinhard Schwarz, Ralf Weikert, Dietfried Bernet, Brigitte Fassbaender, Harry Kupfer, David Pountney, Olivier Tambosi und Jochen Ulrich ist er bei bedeutenden Festivals und Konzertsälen zu Gast. u.a. den Bregenzer Festspielen, der Brooklyn Academy of Music New York, der Bunkankaikan und Suntory Hall Tokyo, der Festival Hall Osaka, der Neuen Oper Wien, den Festspielen von Salzburg, dem Stadt-Casino Basel sowie im KKL Luzern ua.

Auf der Bühne ist er in den zentralen Partien seines Faches zu hören, so in Mozarts Opern (Don Giovanni, Leporello, Guglielmo, Graf Almaviva) in Puccinis La Boheme (Marcello), Rossinis Il barbiere di Siviglia und La Cenerentola bis hin zu György Ligetis Le Grand Macabre (Nekrotzar).

Er widmet sich mit grosser Leidenschaft seiner umfangreichen Konzerttätigkeit. Dabei ist er in Werken der Neuen Musik wie Ligeti, Henze, Kelterborn, Glass und Schwertsik oder jazzinspirierter Musik wie Bernstein und Weill ebenso zu Hause wie im klassischen Repertoire mit Bachs Passionen und in den grossen Werken der klassischen und romantischen Kirchenmusik.

Er sang die Uraufführung der ihm gewidmeten Titelpartie in der Oper «Kepler» des oscarnominierten Komponisten Philip Glass. Komponisten wie Rudolf Kelterborn, Kurt Schwertsik, Alexander Balanescu, Paul Engel, Ernst Ludwig Leitner und Ingo Ingensand schrieben Werke für den Sänger.  

Zahlreiche inernationale CD und DVD Veröffentlichungen, sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die Vielseitigkeit seiner musikalischen Arbeit.

www.martinachrainer.com

 

 

Eduard Demetz, 

 

studierte Klavier bei Michaela Schneider-Cuvay und Orchesterdirigieren bei Ulrich Weder am Mozarteum in Salzburg. Es folgten  Meisterkurse und Seminare bei Gary Bertini, Pierre Boulez und Peter Eötvös.
Demetz schrieb Werke für Kammerorchester, Symphonieorchester, Chor, Klavier, Klaviertrio und für diverse Blechbläserbesetzungen, sowie eine Kammeroper, welche vom Tiroler Landestheater in Auftrg gegeben wurde. Ebenso arbeitete er im Bereich der Musik für Film, Theater und Fernsehen: so z.B. für Bavaria-Film München. 
1998 erhielt er das Österreichische Staatsstipendium für Komponisten, 2001 den Walther von der Vogelweide-Förderpreis. Namhafte Solisten wie Christine Whittlesey, Thomas Demenga, Patrick Demenga und Thomas Larcher haben seine Kompositionen uraufgeführt. Orchester und Ensembles, die seine Werke vorgetragen haben, sind u.a.: das Tiroler Sinfonieorchester, Windkraft, das Frankfurter Ensemble Modern, Opera Nova -Zürich, das Ensemble Intercontemporain Paris, das Ensemble Contrapunkte Wien, das Petersen-Quartett, das Haydn-Orchester von Bozen und Trient, das Minguet Quartett, das Bruckner Orchester Linz unter der leitung von Dennis Russel Davies und das Tiroler Landestheater. Demetz’ Musik wurde von RAI, ZDF und ORF ausgestrahlt.
Demetz beschäftigt sich auch mit dem Bereich Klangkunst, so schuf er eine Audiokollage für die vom Bozner Archäologiemuseum in Rom an der Stazione Termini veranstaltete Ausstellung „Ötzitour“. Weiters Schaffung einer permanenten Klanginstallation für die Treppentürme der Parkgarage der Meraner Thermen im Rahmen des Kunstprojektes „art drive in“.

 

 

Enrico Pompili, pianista

 

Enrico Pompili, nato a Bolzano, si è imposto giovanissimo all’attenzione del mondo musicale internazionale nel 1989, con la vittoria del primo premio assoluto al Concorso “Opera Prima – Philips” di Milano, grazie a cui ha inciso un CD solistico per la Philips Classics. In seguito è stato finalista al concorso internazionale di Dublino, ha vinto il secondo premio al concorso di Hamamatsu e nel 1995 ha trionfato alla XII edizione del Concorso Internazionale “Paloma O’Shea”di Santander (con Alicia de Larrocha presidente della giuria), ottenendo il “Premio de Honor” e il Premio speciale per la musica contemporanea.Ha intrapreso gli studi pianistici con Andrea Bambace presso il conservatorio di Bolzano, diplomandosi con lode e menzione d’onore. Si è poi perfezionato con Franco Scala, Alexander Lonquich, Lazar Berman e Boris Petrushansky all’Accademia pianistica “Incontri col Maestro” di Imola, conseguendo lo speciale diploma di “Master” per i particolari meriti artistici; successivamente ha preso parte ai corsi tenuti da William Grant Naboré, Andreas Staier, Leon Fleisher, Fou Ts’ong, Dmitri Bashkirov, Caroline Gautier, Claude Frank, John Perry, Peter Frankl presso la Theo Lieven Piano Foundation di Cadenabbia.

Ha effettuato tournées in molti Paesi europei (Italia, Austria, Svizzera, Germania, Francia, Spagna, Portogallo, Gran Bratagna, Irlanda, Slovacchia) ed extraeuropei (Stati Uniti, Cina, Giappone, Argentina, Venezuela, Colombia, Uruguay, Ecuador, Cile, Panama, Rep. Dominicana).

Ha collaborato con numerose orchestre, tra cui la Royal Philarmonic Orchestra di Londra, l’Orpheus Chamber Orchestra di New York, la Filarmonica di Varsavia, l’Orchestra Nazionale di Spagna, la “Haydn” di Bolzano e Trento, l’Orchestra di Padova e del Veneto, l’Orchestra Sinfonica Siciliana, l’Orchestra Filarmonica di Torino, l’Orchestra Regionale Toscana, l’Orchestra “Verdi” di Milano.

In Italia ha preso parte a molti dei più importanti festival, quali il Festival di Brescia e Bergamo, la Sagra Malatestiana di Rimini, le Settimane Musicali Meranesi, Settimane Musicali di Stresa, Festival “MiTo”, Festival Milano – Londra – Mosca – New York di Serate Musicali. Da diversi anni è ospite regolare delle Serate Musicali di Milano, per cui ha realizzato il ciclo “Suoni e profumi del Mediterraneo”, dedicato alla musica spagnola e francese; l’integrale dei Concerti per tastiera di Bach insieme ai pianisti Andrea Bacchetti e Roberto Prosseda, e numerosi recitals e concerti con orchestra. Ha suonato inoltre con violinisti quali Uto Ughi e Domenico Nordio.

Ha inciso per Phoenix Classics l’integrale delle opere pianistiche del compositore argentino Alberto Ginastera e una monografia del compositore bresciano Alberto Bonera. Per Stradivarius ha pubblicato un cd dedicato al compositore statunitense Michael Glenn Williams e per Brillant l’integrale pianistica del compositore milanese Niccolò Castiglioni. Sta ora preparando un secondo cd con musiche di A. Bonera.

Fa parte, insieme alle sorelle Elke e Inge Hager, del Trio Hager. Con i pianisti slovacchi Erik Jambor, Matúš Ferko e Gabriela Ujpálová ha fondato il “Gemme Piano Quartet”.

Attualmente è un “Theo Lieven Scholar” nella classe di W. G. Naboré presso il conservatorio di Lugano.

“In Pompili c’è quel ‘di più’ che fa dell’esecutore virtuoso un vero interprete che, pur fedele alla ‘lettera’ e allo ‘spirito’, possiede una grande dose di immaginazione”Enrique Franco, “El País”

“Singolarissimo il suo ‘impressionismo’. Implicitamente anticonformista, fa capitolo a sé, anche per una sua via originalissima alla musica contemporanea, che non disconosce, ma esalta, anzi, la magia e l’intelligenza del suono” (Hans Fazzari)

Hubert Stuppner

 

Hubert Stuppner, Studium am Konservatorium von Bozen (Klavier und Komposition) und an der Universität Padua. Besuch in mehreren Abständen der Darmstädter Ferienkurse (Kurse von Ligeti, Kagel, Stockhausen, Lachenmann, Xenakis und Schnebel). Assistent an den Analyse-Kursen des „Istituto Musicale Canneti“ in Vicenza. Von 1981 bis 1996 Direktor des „Claudio Monteverdi“-Konservatoriums von Bozen, Künstlerischer Leiter und Jury-Vorsitzender des Internationalen Klavierwettbewerbs „F. Busoni“. Langjähriger Künstlerischer Leiter des Haydn-Orchesters und der Mahlerwochen Toblach. Gründer und Leiter des Festivals Zeitgenössischer Musik Bozen.

Als Komponist Aufführungen zu den Weltmusiktagen von Bonn, Graz, Sidney, Preisträger in den Wettbewerben von Zwolle, Genf, Braunschweig, Terni, Kompositionsaufträge u. a. von den Donaueschinger Musiktagen, vom Südwestfunk Baden-Baden, vom Staatstheater Stuttgart, vom Deutschen Fernsehen ZDF, von der „Akademie der Künste“ Berlin, von den Salzburger Festspielen, von der „Biennale Venedig“, der „Warschauer Kammeroper“, von den Bühnen Frankfurt a. M.. Autor mehrerer Werke für Klavier, Streichquartett, Kammerformationen, zweier Oratorien, zweier Klavierkonzerte, eines Violinkonzertes, dreier Kammeropern („Totentanz“, Varietè Liberty“ und „Cafe´ Eros“) sowie Orchestermusik. Orchesterbearbeiter und Arrangeur von Popularmusik („Folksongs&Folkdances, „La Chanson francaise“ für Gesang und Orchester etc.). Autor von Mahler-Bearbeitungen und Paraphrasen: „Das Lied von der Erde“ für 24 Instrumente (Teatro La Fenice, 1988), Metamusik über Mahler im Vierten Streichquartett („Eine Mahler-Soiree auf der Titanic 1912“, Artis-Quartett, 1998), Mahler-Paraphrasen „Mahlers Erde“ und „Mahler-Bilder“ (Kronos-Quartett, 2005).

Vorträge und musikwissenschaftliche Publikationen im Auftrag der „Bayerischen Akademie der Künste“, der Universitäten Graz („Der Fall Postmoderne“) und München (Jahrbücher „Aufgang“ 2005 und 2008). Mitarbeiter der „Musikkonzepte“- München (Monographien über J. Offenbach, G. Verdi, A. Schönberg, A. Webern, L. Nono). Autor zweier Musikbücher, „Mephisto-Walzer“ (zur Ästhetik der Klavierwettbewerbe -Regensburg, 1995) und „Endzeitsonate“ (über zeitgenössische Kompositionsästhetik, Regensburg, 1999), sowie einer Publikation zu „Musik und Gesellschaft in Südtirol“ 2009. Herausgeber und Übersetzer ins Italienische der Vorträge der „Musikwoche in memoriam Gustav Mahler“ 1981-1988 bei Unicopli, Mailand, 1989. „Gustav Mahler, Endstation Toblach“, Bozen 2011.

Dozent am Bozner Konservatorium, Seminare, u. a. an den Musikakademien von Oslo und Osaka, sowie Fortbildungs-Seminare an der Bildungsfakultät der Freien Universität Bozen.

Juror in zahlreichen Internationalen Klavier- und Kompositionswettbewerben (Wien, Moskau, Budapest, Bukarest, Japan-Oita, Seoul, Trondheim, Pretoria, u. v. a. )

Russell Ryan, Pianist

 

in North Dakota, USA geboren, erhielt bereits mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Er war wiederholt Preisträger beim San Francisco Junior Bach-Festival und trat über vier Jahre hindurch als Solist auf. Nach dem Studium am San Francisco Conservatory of Music erfolgte seine weitere Ausbildung an der berühmten Juilliard School in New York. Anschließend ging er nach Österreich, wo er das Fach Klavierkammermusik bei Prof. Georg Ebert an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung abschloss.

1985 begann seine Lehrtätigkeit als Liedbegleiter an der Gesangsabteilung der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst, wo er ab 1991 als Assistent der Liedklasse von Edith Mathis wirkte. Außerdem war er durch mehrere Jahre Begleiter des Wiener Singvereins und unterrichtete bei internationalen Meisterkursen für Lied, Oper und Musical (Jugendfestival Bayreuth, Wiener Meisterkurse, Meisterkurse Gino Bechi in Florenz, Musikhochschule Oslo). Derzeit leitet er die Gesangsklasse am Institute for the International Education of Students (IES) in Wien und gastiert auch beim Fairbanks Summer Arts Festival.

Als Solist, Liedbegleiter und Kammermusiker tritt er regelmäßig in Europa, den USA, Israel und China auf. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie mehrere CD-Aufnahmen machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Er konzertierte u.a. bei den Wiener Festwochen, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Grieg Festival Oslo und dem Schleswig-Holstein Musikfestival. Außerdem trat er in der Carnegie Hall New York auf, wo er an mehreren Abenden die großen Liederzyklen von Hugo Wolf begleitete.

Er legt ein neues Lied 

in meinen Mund.

Ps. 38 39,4

 

 

In liebem Gedenken an Hubert Hopfgartner

*9. August 1942  † 1. November 2009

Zu einer Lebensaufgabe wurde das Amt des Regens Chori am Brunecker Stadtpfarrchor, das er fast vier Jahrzehnte innehatte.

In dieser Zeit gründete er das Collegium Musicum Bruneck und war dessen künstlerischer Leiter. Für sein Wirken wurde ihm das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen. Sein universelles Wissen, sein musikalischer Tiefgang und sein hoher künstlerischer Anspruch, sein tiefer Glaube und sein weites Herz machten ihn zu einem außergewöhnlichen Menschen, der weit hinaus und hinein gestrahlt hat.

Hubert HopfgartnerNach der musikalischen Grundausbildung bei Josef Knapp am Vinzentinum in Brixen absolvierte er die Musikhochschule in Wien; er spezialisierte sich in Gesang und Dirigieren. Dabei wurde er entscheidend durch die Professoren Hans Gillesberger, Hans Swarowsky und Augustin Kubizek geprägt, als dessen Assistent er bei Stimmbildungs- und Chorleiterseminaren praktische Erfahrungen sammelte. Drei Jahre war Hubert Hopfgartner als Kapellmeister bei den "Sängerknaben vom Wienerwald" in St. Gabriel und als Leiter des Stadtpfarrchores St. Othmar in Mödling tätig. Daneben betrieb er an der Universität Wien das Studium der Philosophie, Kunst-, Musik- und Sprachwissenschaften, das er 1971 mit dem Doktorat abschloss. Seitdem ist Hubert Hopfgartner als Lehrer und Dirigent tätig. Sein Wiener Musikstudium hat er bei Helmuth Rilling in Stuttgart durch den regelmäßigen Besuch der "Bach-Akademien" (Meister- und Interpretationskurse) ergänzt. Das Collegium Musicum Bruneck wurde 1982 von ihm gegründet.

Collegium Musicum Bruneck: Das Collegium Musicum Bruneck wurde 1982 von Hubert Hopfgartner zur Pflege von anspruchsvoller Chor- und Orchestermusik, besonders für die Aufführung von Kantaten und Oratorien, gegründet. Größe und Besetzung der Ensembles sind variabel und richten sich nach den Erfordernissen der jeweils zu bewältigenden Aufgabe. Neben vielen Konzerten mit eigenem Orchester tritt das Collegium seit 1988 regelmäßig mit der Streicherakademie Bozen unter Georg Egger auf. Unter der Leitung von Helmuth Rilling wurden u.a. Kantaten von Johann Sebastian Bach und das Deutsche Requiem von Brahms mit dem Haydn Orchester aufgeführt, unter der Leitung von Herbert Hopfgartner auch das Requiem von Brahms und die Carmina Burana von Carl Orff mit dem Zagreber Philharmonic Orchestra. Konzerte des Collegium Musicum Bruneck sind auf Tonträgern dokumentiert und werden im Rundfunk gesendet.

Eröffnungsgottesdienst zur 750 Jahr-Feier von Bruneck. Aufgeführt wurde die Cäcilienmesse von Charles Gounod. (Mitwirkung als Soloflötistin), die CD ist erhältlich im Fachhandel und online unter www.pfarrchor.it