Ein Happening zwischen Musik und Lichtmalerei

Vernissage am Freitag, 14.07.2018 – 18.00 Uhr in der Kommende Lengmoos.

Ein Happening zwischen Musik und Lichtmalerei

 

motus

sichtbares mit unsichtbarem, zeitkunst mit raumkunst in beziehung, in bewegung gesetzt

 

die suche nach einer neuen dimension durch verknüpfen der sinneseindrücke, nach einer hinter den sichtbaren erscheinungen verborgenen kraft

Heinz Innerhofer, Fotograf

Feldman Project Trio
Christina Auer, flute 
Patrick Künig, percussion 
Enrico Pompili, pianoforte 

Philip Glass (*1937) und Morton Feldman (1926 – 1987)

Milano Photofestival 2018

Dal 24 Aprile al 14 maggio 2018

Heinz Innerhofer
motus
a cura di/curated by

Elena Amodeo e Vittorio Schieroni

24 aprile/14 maggio
inaugurazione/inauguration 24 aprile h 18.30

Performance

Christina Auer flute alto

Couleurs du vent

Kaija Saariaho pour flute alto seule

MADE4ART
Via Voghera 14 – 02.39813872

I colori del vento negli scatti di Heinz Innerhofer

di Vittorio Schieroni, Elena Amodeo

Vivere un’opera d’arte con un approccio multisensoriale in grado di immergere l’osservatore in un’atmosfera al di là del tempo e dello spazio, tale da ispirare raccoglimento e meditazione, alimentando suggestioni, evocando ricordi, stimolando la fantasia. La musica ha il dono di parlare alla nostra anima, di accentuare la nostra percezione, andando a condizionare, arricchendola di nuovi inaspettati stimoli, la fruizione di un’opera d’arte.

I collezionisti, i visitatori e gli operatori del settore che hanno presenziato alla serata di inaugurazione di “motus”, mostra personale di Heinz Innerhofer presso lo spazio MADE4ART di Milano (martedì 24 maggio 2018), hanno avuto il privilegio di vivere un’esperienza unica grazie al flauto di Christina Auer, che ha suonato la partitura “Couleurs du vent” della compositrice finlandese Kaija Saariaho, melodia capace di fondersi in maniera incredibilmente armonica con gli scatti dell’artista fotografo esposti in mostra. Il suono del flauto, evocando il rumore del vento tra gli alberi, ha idealmente sfiorato i tenui cromatismi e gli sfuggenti contorni che caratterizzano i soggetti ritratti di Innerhofer, l’evanescente figura femminile in riva al mare, la fitta trama degli alberi di una foresta.

Visione e ascolto si sono uniti per un istante nel corso della performance di Christina Auer, permettendo allo spettatore di accostarsi alle opere di Heinz Innerhofer con profonda concentrazione e apertura mentale. Fotografia e musica: solo tramite l’Arte è possibile tradurre in poesia l’impalpabile soffio vitale del vento, spingendo il nostro animo a scoprire nuovi e imprevedibili aspetti del reale, invitandoci a guardare dentro noi stessi e a osservare il mondo circostante con occhi diversi.

WEGE ZUM MUSEUM – VIE AL MUSEO - WAYS TO THE MUSEUM

April 12, 2018

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27 APRIL - VERNISSAGE

APRIL 27, 2018

mark your calendars because we're tying the knot!

 

WEGE ZUM MUSEUM – VIE AL MUSEO - WAYS TO THE MUSEUM

 

27 APRIL - VERNISSAGE

 

18:30 LIGNA

DIE ABENDTEUERLICHE UND PHANTASTISCHE REISE

DER BRUNECKER BEVÖLKERUNG IN DIE OBERWELT

 

IL VIAGGIO AVVENTUROSO E FANTASTICO DELLA

POPOLAZIONE DI BRUNICO NEL MONDO SUPERIORE

 

20:00 PERFORMANCE - ATTO PERFORMATIVO

Tina Auer &

Theresa Haidacher, Julia Mair, Selina Oberheinricher, Anna Unterweger

 

PIECE IN A SHAPE OF A SQUARE (1967)- PHILIP GLASS

 

URAUFFÜHRUNG - PRIMA EDIZIONE

Adam Pescoller

UNTITLED # 1 PIECE FOR FLUTE & PIANO

UNTITLED # 2 PIECE FOR SYNTHESIZER

 

KÜNSTLER - ARTSITI – ARTISTS

 

AICHNER STEFANIE

FILIPS BARBARA

GABRIELLI DORIS

INNERHOFER HEINZ

MICHELI SISSA

PEZZEI MICHAEL

STAMMER THEO

WALCHER MARIA

Die Künste existieren nicht isoliert voneinander, sondern ziehen einander ins „Gespräch“. Vieles in der Neuen Musik ist eine Erwiderung an die moderne Malerei und Skulptur (…) Jede Kunst kann jedoch vollbringen, was die andere nicht vermag.

John Cage: Die Künste im Gespräch, 1973

 

Die Initiatoren dieses vernetzten Kunst-Musikexperiments: Christina Auer (Musikschule Bruneck), Carlo Benzi und Eduard Demetz (Konservatorium Bozen) und Luis Seiwald (Kunstgymnasium Bruneck) mit den Maturantinnen des Kunstgymnasiums und den Flötistinnen der Musikschule.

motus

Stadtbibliothek LibriKa Bruneck, Samstag, 28. Oktober 2017 16.00 - 21.00 Uhr

Samstag, 28. Oktober 2017

Stadtbibliothek LibriKa Bruneck 16.00 - 21.00 Uhr

 

...jeder entscheidet selbst, 

wann er kommt und wann er geht...

 

Präsentation des Bildbandes motus

Ausstellung ausgewählter Bilder 

Klangperformance

Morton Feldman (1926 - 1987)

for Philip Guston

 

Heinz Innerhofer 

Fotograf

 

Feldman Project Trio

Christina Auer, flute 

(doubling piccolo and alto flute)

Patrick Künig, percussion 

(marimba, glockenspiel, vibraphone, chimes)

Enrico Pompili, pianoforte 

(doubling celeste)

BRUNECK (obe).

Vor 3 Jahren haben wir uns zur Musik Morton Feldmans im Museion auf Liegestühlen ausgestreckt. In der heurigen Ausgabe des Festivals zeitgenössischer Musik stand der Komponist in Bruneck auf dem Programm. Aus dem Museion ist die Stadtbibliothek geworden, aus 3 Stunden 5, aus der mit 2 Instrumenten besetzten Kammermusik ein Trio. Zur Flötistin Christina Auer und dem Pianisten Enrico Pompili gesellt sich der Perkussionist Patrick Künig. Die Veranstalter geben sich publikumsfreundlich; keine Liegestühle, dafür Kommen und Gehen nach Belieben. Die Hausherrin der Veranstaltung, die Verantwortliche der Stadtbibliothek Bruneck ermuntert zum Reden, Schauen, in den Büchern blättern, zum Essen und Trinken.

Niemand müsse auf Zehenspitzen durch den Raum schleichen. Ob das gut gehen kann? Morton Feldman als Hintergrundmusik? Die Skepsis löst sich nach und nach auf. Selbst die Zaungäste und Kurzbesucher geraten in den Bann der Musik und vergessen wie von Zauberhand angerührt auf lautstarke Unterhaltungen. Der US-Amerikaner Morton Feldman (1926-1987) hat die meisten Kompositionen seinen Freunden gewidmet, viele von ihnen bildende Künstler: Jackson Pollock,Marc Rothko, Philip Guston. Beschreiben lassen sich die Klangmuster nicht. Sie wenden sich gegen jede Art von Virtuosität, sind mit keinem Bedeutungsballast befrachtet. Sie gehen über die Sprache hinaus. „Reine Liebe“ äußere sich in ihnen, sagte Feldmans Freund John Cage. So wie Cezanne immer und immer wieder die gleichen Äpfel gemalt hat, komponiert Feldman die immer gleichen Intervalle. Intervallen, die Sekunden aufsteigend, fallend, die Töne gleich lang ausgehalten, das nächste Mal unterschiedlich lang, dasselbe mit den Quinten, den Septimen. Ein paar kurz angeschlagene Töne auf der Celesta, ein Wispern mit der Piccolo- Flöte, ein kurzes Klopfen auf der Marimba, dann wieder lang ausgehaltene Töne auf der Alt-Flöte, nachhallende Töne auf dem Klavier. Die Ausführenden stellten sich mit Konzentration und Hingabe in den Dienst der Komposition, schufen durchsichtige Klanggebilde von ungeheurer Schönheit. Morton Feldman ließ seine Kompositionen oft in Kunstgalerien und Theatern aufführen. In der Stadtbibliothek Bruneck konnte sich das Publikum in die leise, zurückhaltende Ästhetik der Fotoarbeiten von Heinz Innerhofer vertiefen. ©